Wie werden Investmentfonds besteuert?
Es wird zwischen ausschüttenden und thesaurierenden Fonds unterschieden. Es können steuerpflichtige und steuerfreie Erträge in Fondsausschüttungen enthalten sein. Daher muss der Ausschüttungsbetrag nicht dem steuerpflichtigen Ertrag entsprechen.
In der Regel erfolgt bei ausschüttenden Fonds einmal jährlich eine Gutschrift. Am Tag der Ausschüttung vermindert sich der Anteilspreis um diesen Betrag. Die Steuern (ZASt, KESt, SolZ) werden von der Depotbank an das Finanzamt abgeführt.
Bei thesaurierenden Fonds werden die Erträge im Fondsvermögen angesammelt bzw. reinvestiert. Die Erträge gelten mit Verbuchung der Thesaurierung am Ende des Geschäftsjahres als zugeflossen. Die entsprechenden Steuern werden von der Fondsgesellschaft direkt an das Finanzamt abgeführt. Die abgeführten Steuern werden von der depotführenden Bank erstattet, wenn ein ausreichender Freistellungsauftrag vorliegt. Daher kann es auch bei thesaurierenden Fonds zu einer Gutschrift kommen. Dabei handelt es sich um eine reine Steuergutschrift.
Bei Wertpapierfonds können auch Spekulationsgewinne anfallen. Die Besteuerung dieser Gewinne erfolgt grundsätzlich wie die Besteuerung anderer Wertpapiere.
Fragen rund um die Steuern
- Was sind Spekulatinsgewinne?
- Wie werden Anleihen besteuert?
- Welche Besteuerung wird bei Dividenden angewendet?
- Wie werden Aktien besteuert?
- Wie werden Zwischengewinne von Fonds besteuert?
- Wie werden Investmentfonds besteuert?
- Was ist die Zinsabschlagssteuer (ZASt)?
- Welche Steuern können bei Kapitalanlagen in Wertpapieren anfallen?
- Wie hoch darf der jährliche Freistellungsauftrag sein?
- Wofür wird ein Freistellungsauftrag benötigt?
