Was sind die wichtigsten Kennzahlen bei Anleihen?
Nachfolgend sind die wichtigsten Kennzahlen zu Anleihen aufgeführt
- Kupon:
Früher wurden sogenannte Kupons (ähnlich einer Rabattmarke) dem Inhaber einer Anleihe übergeben, um damit die Zinserträge einzufordern. Es werden jedoch heute kaum noch Zinskupons dem Inhaber der Anleihe ausgehändigt. Der Übertrag findet bei der Clearing-Stelle der Deutschen Börse statt, der Gegenwert wird dem Inhaber der Anleihe auf seinem Depot gutgeschrieben. Die jährliche, prozentuale Auszahlung, der Zins, findet durch Gutschrift des Zinsertrages an den Inhaber einer Anleihe auf Basis des Nominalwertes statt.
- Nominalwert/Kurswert:
Der auf dem Wertpapier genannte Festbetrag, der an den Inhaber zum Ablauf der Laufzeit – meist zu 100% - ausbezahlt wird. Beim Kauf der Anleihen zahlt der Inhaber im Gegensatz zum Nominalwert in der Regel nur den Kurswert.
- Stückzinsen:
Den Zinsertrag, der seit dem letzten Zinstermin bis zum Kauftag aufgelaufen ist, muss der Käufer eines festverzinslichen Wertpapiers dem Verkäufer zum Ausgleich bezahlen.
- Rendite:
Unter Rendite wird die Verzinsung einer Investition in Prozent des eingesetzten Kapitals bezogen auf einen bestimmten Zeitraum (in der Regel ein Jahr) verstanden.
- Laufzeit:
Die Laufzeit ist zwischen der Ausgabe eines festverzinslichen Wertpapiers bis zu dessen Rückzahlung.
- Rating:
Bewertung von festverzinslichen Wertpapieren und auch von deren Schuldnern über lang- und kurzfristige Zeiträume.
